Bericht zum Workshop «Lebensrettende Sofortmassnahmen»

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Richtig reagieren kann Leben retten… 

Nach diesem Motto wurde erstmals im Juni 2019 am Gymnasium und an der FMS Münchenstein ein Workshop zu den «Lebensrettenden Sofortmassnahmen» angeboten, an dem 223 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Diese Veranstaltung fand im Rahmen der Gesundheitswochen statt, während denen die Schülerschaft der 2. Klassen verschiedene Kurse rund um das Thema Gesundheit und Sport besuchten. 

Dank der grosszügigen Unterstützung der Stiftung Ersthelfer Nordwestschweizkonnte dieses Pilotprojekt erstmals durchgeführt werden. Lehrpersonen der Schule, die in einer vorgängigen Schulung durchLifesupport ausgebildet worden waren, zeigten den Schülerinnen und Schüler die Herzdruckmassage, die Anwendung eines Defibrillators und besprachen weitere Themen wie das Heimlich-Manöver oder das Anbringen eines Druckverbandes. Hauptziele waren im 90-minutigen Workshop die «Lebensrettenden Sofortmassnahmen» bei medizinischen Notfällen bis zum Eintreffen der Profis. Dabei standen jeder Klasse Torsos und Defibrillatoren zur Verfügung, an denen das Gelernte immer zu zweit praktisch geübt werden konnte.  Abschliessend wurde noch das Heimlich-Manöver besprochen und wenn Zeit blieb, was eher selten der Fall war, ein Druckverband angebracht. Durch den Workshop führte eine Power-Point-Präsentation, die gut verständlich war und alle Manöver ausführlich erklärte. Der zeitliche Rahmen von 90 Minuten passte.

Die Rückmeldungen der Lehrpersonen und Schülerschaft sind fast durchwegs positiv. Die Schüler und Schülerinnen haben gut mitgemacht, obwohl es im Vorwissen grosse Unterschiede gab. Für jene, die gerade den Nothelfer-Kurs besucht hatten, war es Repetition und wenig Neues, für viele andere war es Neuland. Alle waren sich aber einig, dass es sinnvoll ist, diese Massnahmen immer wieder zu üben, nur dann kann man im Notfall schnell und kompetent helfen. 

P. Fischer, Lehrerin Gym Münchenstein, 14.06.19

Alle 2. Klassen besucht den 90-minutigen Workshop.

 

 Zuerst übten die SchülerInnen die Herzdruckmassage.

Dann setzten sie den Defibrillator ein.

 

Eine selbsterklärende PP-Präsentation führte durch den Kurs.

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